Artikel aus der Rubrik „Aktuell“ | | 27.11.2020 | ±4 Minuten Lesezeit

Zu den Träumen vieler Reisende gehört eine Safari in Afrika. Die Big Five in ihrem eigenen Biotop zu sehen, ist eine unvergessliche und beeindruckende Erfahrung. Kenia mit seinen wunderschönen Wildreservaten und erfahrenen Reise- und Safariführern ist ein perfektes Reiseziel, um auf Safari die Big Five zu sehen.

Die Big Five

Elefanten, Kaffernbüffel, Leoparden, Löwen und Nashörner werden zusammen die „Big Five” genannt. Dieser Name rührt von der Tatsache her, dass sie im 19. und frühen 20. Jahrhundert die am schwierigsten zu Fuß und zu Pferd zu jagenden Tiere waren.

Vier Tiere der „Big Five" stehen auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten, was es noch beeindruckender macht, sie zu sehen. Löwen und Leoparden sind in der Gefahr auszusterben, und ihre Populationen nehmen stetig ab. Der afrikanische Elefant ist ebenfalls gefährdet, aber die Bestände werden aufgrund von Naturschutzbemühungen größer. Obwohl viele Länder den Verkauf von Elfenbein verbieten, ist der Elefant aufgrund von Wilderei und Verlust von Lebensraum trotzdem vom Aussterben bedroht. Das Nashorn, und insbesondere das Spitzmaulnashorn, ist wegen seines Horns eine vom Aussterben bedrohte Tiergattung. Der Kaffernbüffel hingegen lebt in großer Zahl auf der afrikanischen Steppe.

Die 5 schönsten Nationalparks für eine Safari in Kenia

Naturschutzgebiet Masai Mara

Masai Mara, im Rift Valley im Südwesten des Landes gelegen, ist bei weitem das beliebteste Safari-Ziel in Kenia. Es ist die Heimat der Big Five und von unglaublich vielen Nilpferden, Hyänen und Antilopen. Es gibt keine Zäune, sodass die Tiere frei durch den Park wandern können. Da die Savanne ebenes, flaches Land ohne Erhebungen und mit wenig Bäumen ist, kann man die Big Five hier relativ leicht von weitem erkennen.

Amboseli-Nationalpark

Im Amboseli-Nationalpark leben mehr als 50 verschiedene Tierarten. Der Park wird wegen seiner großen Elefantenherden auch "Land der Riesen" genannt. Besonders die Aussicht auf den schneebedeckten Kilimandscharo macht diesen Park zu einem attraktiven Ziel für eine Safari in Kenia.

Tsavo-East-Nationalpark

Der Tsavo-East-Park ist der größte Nationalpark in Kenia. Der Park ist vor allem wegen seiner Artenvielfalt an großen Tieren bekannt. Der Nationalpark ist relativ heiß und trocken, wodurch die Tiere, die hier leben, Tiere sind, die an dieses Klima angepasst sind. Elefanten, die sich im roten Sand und Schlamm wälzen, sind auch als die “roten Elefanten van Tsavo” bekannt und berühmt. Der Tsavo-West-Nationalpark ist weniger einfach zugänglich, da er hügeliger, bergiger und feuchter ist, als der Tsavo-East-Park. Wegen der dichten Vegetation sind die Tiere im West-Park oft schwer zu sehen. Hier leben einige der letzten Spitzmaulnashörner und baden Flusspferde und Krokodile in den Tümpeln.

Lake-Nakuru-Nationalpark

Südlich von Nakuru liegt dieser Nationalpark rund um den Nakurusee. Im See, der einer der alkalischen Sodaseen in Ostafrika ist, wachsen viele blaugrüne Algen und kleine Krebse, wodurch riesige Gruppen von rosafarbenen Flamingos am See leben. Die Algen und Krebse geben den Flamingos, die von Natur aus weiß sind, erst ihre rosa Farbe. Zum Teil wegen dieses farbenprächtigen Spektakels ist der Nakurusee einer der Höhepunkte Kenias. Der See ist ein gigantisch großes und berühmtes Vogelschutzgebiet und Sie können außer anderem Großwild hier sowohl Spitzmaul- als auch Breitmaulnashörner sehen.

Lewa Wildlife Conservancy

Dieses private Naturschutzgebiet wurde speziell zum Schutz des gefährdeten Spitzmaulnashorns und des seltenen Grevyzebras geschaffen. Mehr als 60 Tierarten sind heute im Reservat zu finden, und - zusätzlich zu den üblichen Jeep- und Wandersafaris - können Besucher die Tierwelt vom Rücken eines Pferdes oder sogar eines Kamels aus erleben. Im Lewa-Park können Sie die Big Five, aber beispielsweise auch Gazellen, Giraffen oder Cheetahs beobachten.

Die beste Reisezeit um die kenianische Tierwelt selbst zu erleben

Die Hochsaison für Safaris in Afrika läuft von ungefähr Juli bis Oktober. Das ist die Zeit des kühleren, trockenen afrikanischen Winters. Aufgrund des fehlenden Regens trocknet die Vegetation aus, sodass man ein Nashorn oder einen Büffel leichter sehen kann als im Sommer, wenn das lange, dichte Gras und das dichte Laub die Sicht auf die Tiere erschwert. Das gilt insbesondere für Leoparden, die einen großen Teil der Zeit in Bäumen verbringen. Teiche, Bäche und Tümpel trocknen aus, sodass die Tiere zu den verbleibenden großen Seen und Flüsse wandern. Die meisten Tiere müssen jeden Tag trinken, deshalb bleiben sie in der Nähe des Wassers, insbesondere Büffel und Elefanten. Lesen Sie hier mehr über das Klima in Kenia und die beste Reisezeit.

Für eine Safari in Kenia ist ein Visum erforderlich

Wenn Sie Ihren Traum von einer Safari in (naher) Zukunft realisieren und nach Kenia reisen möchten, müssen Sie ein Visum Kenia beantragen. Das machen Sie einfach, indem Sie das Online-Antragsformular ausfüllen. Bitte beachten Sie: Hierfür ist die Bestätigung einer Übernachtungsadresse in Kenia und des Rück- oder Weiterflugs erforderlich. Nach etwa einer Woche erhalten Sie das Visum per E-Mail. Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung des Antrags ist das Visum drei Monate gültig. Während dieser drei Monate dürfen Sie sich höchstens 90 Tage in Kenia aufhalten; mehr als genug Zeit, um Safaris in mehreren Nationalparken Kenias zu unternehmen und hoffentlich die Big Five zu spotten.