Artikel aus der Rubrik „Aktuell“ | | 01.10.2021 | ±4 Minuten Lesezeit

In Sri Lanka sind Tauchliebhaber an dem richtigen Ort. In diesem Artikel finden Sie einige der beliebtesten Tauchgebiete in Sri Lanka und einige nützliche Tipps für die Reise in das Land, wie z. B. die Beantragung des obligatorischen Visums.

Tauchen im Indischen Ozean

Gleich hinter dem südlichsten Punkt Indiens liegt die Insel Sri Lanka. Mit einer Küstenlinie von etwa 1600 km ist es nicht erstaunlich, dass Sri Lanka als eines der besten Länder zum Tauchen bezeichnet wird. Ein großer Teil der Küste und der Strände Sri Lankas ist noch unberührt, was zu einer Vielzahl exotischer Meeresbewohner führt - von winzigen bunten Fischen bis zu imposanten Blauwalen. Sri Lanka war früher ein wichtiger Handelsplatz an der Seidenstraße. Aus diesem Grund sind in den Gewässern um die Insel relativ viele Wrackteile zu finden.

Die Gewässer in Sri Lanka sind fast das ganze Jahr über angenehm warm (durchschnittlich 27 Grad Celsius). Daher ist keine besondere Badekleidung notwendig, es sei denn, Sie möchten tiefer ins Wasser tauchen. Oktober bis Mai sind für den Westen und Südwesten des Landes die besten Monate zum Tauchen, während Mai bis Oktober die beste Tauchzeit für die Nordostküste ist.

Ein Visum Beantragen

Bevor Sie die besten Tauchorte in Sri Lanka auswählen, sollten Sie zunächst das Visum Sri Lanka beantragen. Das Visum (ETA Sri Lanka) kann einfach online beantragt werden. Die Beantragung dauert ungefähr fünf Minuten und das Visum kostet 49,95 € pro Person. Es sind allerdings einige Bedingungen an das Online-Visum Sri Lanka verknüpft:

  • Der zur Beantragung des Visums verwendete Reisepass muss noch mindestens 6 Monate nach der Ankunft in Sri Lanka gültig sein
  • Sie müssen bereit ein Rückflugticket gebucht haben
  • Sie sollten über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um Ihren Aufenthalt zu bezahlen

Wenn Sie diese Bedingungen erfüllen, können Sie das Visum problemlos online beantragen. Nach der Genehmigung wird Ihnen das Visum per E-Mail zugeschickt.

Beste Tauchorte Sri Lanka

Da Sri Lanka solch eine gigantische Küstenlinie hat, ist es wichtig, sich im Voraus über die besten Tauchorte zu informieren. Im Folgenden finden Sie einige der beliebtesten Tauchgebiete in Sri Lanka.

Kalpitiya

An der Nordwestküste Sri Lankas befindet sich das kleine Dorf Kalpitiya. Dieser Ort ist ein Meeresschutzgebiet, weswegen hier eine große Vielfalt an Meerestieren zu finden ist, von Fischen bis zu Krustentiere und Meeresschildkröten. Am bekanntesten ist Kalpitiya jedoch für die Delfine und Wale, die man dort beobachten kann. Bei einem Besuch in Kalpitiya sollte man sich den Ostpazifischer Delfin nicht entgehen lassen: Diese Delfine sind auch als "Spinnerdelfine" bekannt, da sie sich bei ihren Sprüngen aus das Wasser blitzschnell um ihre Körperachse drehen.

Colombo

Die Hauptstadt Colombo ist vor allem wegen ihres breiten kulturellen Angebots bekannt, wie z. B. dem Nationalmuseum und dem Pettah-Markt, aber sie ist auch ein großartiger Ort zum Tauchen. Die Gewässer in der Nähe von Colombo sind vor allem für die Wracks, von Schiffen aus dem Ersten Weltkrieg bis zu aktuellen Schiffen aus dem Jahr 2012, bekannt. Es gibt mehr als ein Dutzend Wracks, von denen einige bis zu 57 Metern tief sind. In diesen Wracks befinden sich Korallenriffe und es gibt die Möglichkeit für Taucher zwischen den Schiffen zu schwimmen.

Negombo

15 km vom internationalen Flughafen entfernt liegt Negombo. Negombo ist vor allem für den Barracuda Point bekannt, wo man - wenig überraschend - große Gruppen Barrakudas findet. Neben dem Barracuda Point findet man in den Gewässern von Negombo, ebenso wie in Colombo, einige Wracks. Die bekanntesten sind der 112 Meter lange Chief Dragon und ein Flugzeugträger aus dem Jahr 1945.

Trincomalee

Trincomalee ist der beliebteste Tauchort an der Ostküste Sri Lankas. Trincomalee ist vielleicht das vielfältigste Tauchgebiet in Sri Lanka. Im Gegensatz zu den Tauchplätzen in Colombo, wo man außer den Schiffswracks kaum etwas Besonderes findet, gibt es in Trincomalee außer vielen Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg (z. B. japanische "Zero Fighters" und britische "Hurricanes"), auch viele Meeresbewohner die anderswo nur schwer zu finden sind. Am Black Tip Rock kann man Riffhaie entdecken, die manchmal in Gruppen von bis zu 20 Haien schwimmen. Der White Rock beherbergt zahlreiche Rochenarten, während der Eel Rock für seine Aale berühmt ist.