Artikel aus der Rubrik „Aktuell“ | | 23.07.2021 | ±4 Minuten Lesezeit

Indien ist wegen des geringen Budgets, das für eine Reise in diesem Land benötigt wird, ein ideales Reiseziel für Rucksacktouristen. Bevor Sie sich auf den Weg machen, dieses faszinierende Land zu erkunden, sollten Sie eine Reihe von Vorbereitungen treffen, wie z.B. die Routeplanung, das Einholen von benötigten Impfungen und der Verschreibung von prophylaktischen Medikamenten und die Beantragung von einem Visum Indien für die Einreise in das Land.

Indien, ein beliebtes Ziel für Backpacker

Laut den statistischen Daten reisten im Jahr 2019 beinahe 18 Millionen Menschen nach Indien. Unter dieser großen Zahl von Reisenden war sich auch eine große Anzahl von Rucksacktouristen, die von diesem faszinierenden und extrem günstigen Reiseziel angezogen werden. Der Umstand, dass Indien für europäische Reisende so günstig ist, ist u.a. auf die schwächere Währung und zahlreiche Möglichkeiten, Lebensmittel, Transport und Unterkunft günstig anzuschaffen, zurückzuführen. Zusätzlich zu diesem großen Vorteil machen die Kultur, die Speisen und Getränke und die freundlichen Menschen eine Reise nach Indien zu einem einzigartigen und unvergesslichen Erlebnis.

Impfungen, das Visum Indien und andere Vorbereitungen

Vor einer Reise nach Indien sollten Sie einige wichtige Vorbereitungen treffen. Eine davon sind Impfungen. Obwohl nur die Impfung gegen Gelbfieber obligatorisch ist, werden einige weitere dringend empfohlen. Dazu gehören die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Typhus, Tollwut und Hepatitis A und B.

Für eine Reise nach Indien benötigen Sie außerdem ein Visum. Das Touristenvisum für Indien, das Sie auf dieser Website beantragen, ist ein Jahr lang gültig und erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen. So haben Sie genug Zeit, mit Ihrem Rucksack das Land zu erleben und seine unglaubliche Kultur kennenzulernen. Sie sollten bei der Beantragung des Visums eine Reihe von Voraussetzungen, wie z. B. das Vorliegen eines Rückflugtickets und einen Reisepass, der bei der Ankunft noch mindestens einen Monat gültig ist, beachten. Die Kosten für das Visum Indien betragen 19,95 € und diese begleichen Sie einfach und sicher mit den gängigen Internet-Zahlungsmethoden. Nach der Antragstellung erhalten Sie das Indien-Visum (in der Regel innerhalb einer Woche) per E-Mail. Sie müssen es noch downloaden und ausdrucken und auf Ihrer Reise mitführen.

Wenn Sie diese notwendigen Formalitäten erledigt haben, sollten Sie Ihre Reise planen. Aufgrund der enormen Größe des Landes ist es ratsam, eine ungefähre Vorstellung von der Route zu haben, die Sie nehmen möchten und von den Orten, die Sie unbedingt besuchen wollen. Die große Vielfalt Indiens und seine unzählbaren Sehenswürdigkeiten machen diese Aufgabe schwierig. Die Hauptroute, die alle Reisenden gesehen haben sollten, ist das „Goldene Dreieck“: Delhi (die Hauptstadt), Agra (die Stadt mit dem Taj Mahal) und Jaipur (die auch „Die rosa Stadt" genannt wird). Eine andere empfehlenswerte Route ist die sogenannte südliche Küstenroute, die in Bombay beginnt und über Mangalore weiter nach Cochin führt.

Verkehr, Essen und Unterkunft

Wie oben erwähnt, sind die niedrigen Kosten einer der Hauptvorteile von Backpacking in Indien. Zuallererst sind Übernachtungen in Indien oft viel preisgünstiger als in anderen Reiseländern. Für 400 Rupien pro Nacht und Person (ca. 5 €) können Sie in einem preiswerten und gut ausgestatteten Hostel übernachten.

Die indische Küche ist ein weiterer Vorzug des Landes. Diese ist nicht nur ein lukullischer Genuss, sondern auch eine Entlastung für die Reisebörse. In einem lokalen Restaurant können Sie schon für 1 € pro Person essen, eine Mahlzeit in einem anspruchsvolleren à la carte Restaurant kostet in der Regel ungefähr 5 € pro Kopf. Seien Sie sich jedoch auch davon bewusst, dass das Essen oft der Hauptgrund für die Gesundheitsprobleme vieler Reisender ist. Das Trinken von nicht in der Fabrik abgefülltem Wasser, die vielen Gewürze in der indischen Küche und die mancherorts mangelnde Hygiene können zu Durchfallerkrankungen führen. Es ist daher ratsam, zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, Medikamente gegen Durchfall (wie Aktivkohle) und Trinklösungen zur Hydratierung mitzubringen.

Für den Transport verfügt Indien über ein umfangreiches Verkehrsnetz, das es einfach macht, große Entfernungen zurückzulegen. Ein Vorteil sind die vielfältigen Möglichkeiten der Fortbewegung, wobei Bus und Bahn die günstigsten Verkehrsmittel sind. Eine Zugfahrt von bis zu 10 Stunden in der Sleeper Class (die beste Option für Preis und Komfort) kostet etwa 400 Rupien. Eine etwa 3-stündige Fahrt mit einem lokalen Bus kostet etwa 100 Rupien (etwas mehr als 1 €). Wenn Sie sich innerhalb einer Stadt fortzubewegen wollen, sind Taxis und Tuk-Tuks die bequemste und schnellste Möglichkeit, obwohl sie etwas teurer sind (mindestens 20 Rupien oder 20 Cent pro Strecke).