Artikel aus der Rubrik "Aktuelles" | | 13.05.2019 | ±3 Minuten Lesezeit

Myanmar ist ein beliebtes Land bei deutschen und österreichischen Touristen, denn es gibt viel zu sehen. Es gibt königliche Städte, Reisende können Hpo Win Daung, Mount Popa und Inle Lake besuchen. Hierfür ist ein Visum Myanmar erforderlich, da die Visumpflicht für deutsche und österreichische Reisende gilt.

Myanmar hat aber auch eine Schattenseite. Das Land ist auch bekannt für schlechte Kasinos und gewilderte Tiger. Aus diesem Grund empfehlen wir, bestimmte Dinge in Myanmar zu vermeiden, um die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten.

Sicherheitsrisiken in Myanmar

In Myanmar findet man die chinesische Kultur hauptsächlich an den Grenzen zu China, zum Beispiel in Mongla oder in Pangkham. Die chinesischen Bräuche sind dort leicht zu erkennen; der Yuan wird für die Bezahlung verwendet, der Telekommunikationsanbieter ist aus China, und viele Einwohner der Grenzregionen sprechen Mandarin.

Das ist natürlich nicht zu vermeiden, aber Sie finden auch einige Dinge aus China in Myanmar, die Sie vermeiden sollten. Zum Beispiel ist ein florierender Handel mit geschützten Tieren entstanden. Reisenden wird geraten, sich nicht an diesem Geschäft zu beteiligen. Der Handel mit geschützten Tierarten ist strafbar und kann zu jahrelangen Haftstrafen führen.

Vor allem Tiger- und Leopardenfelle sind in den Grenzregionen zu China beliebt. Sie können offen in vielen Geschäften in Myanmar gefunden werden. Außerdem kommt es regelmäßig zum Wildern von Elfenbein. Schließlich sind Reihen seltener geschützter Vögel zu sehen. Es ist strafbar, solche Vögel zu kaufen. Sie werden oft illegal gejagt.

Vermeiden Sie Kasinos

Myanmar hat vier offizielle Kasinos. Im Prinzip können normale Touristen nicht dorthin gelangen, denn normale Bürger und Touristen haben keinen Zugang zu staatlichen Kasinos. Alle anderen Kasinos in Myanmar sind illegal. Es gibt Dutzende dieser illegalen Kasinos in Myanmar.

Diese illegalen Kasinos werden von zwielichtigen Parteien betrieben. Die Kasinos sind so gefährlich, dass die Behörden es nicht wagen, sie zu schließen. In einigen Gebieten von Myanmar haben die Behörden keine Macht. Dort gehen schwere Jungs ihren eigenen Weg und halten arme Leute von ihrem Kasino fern. Reiche Touristen werden hineingelockt. In diesen Kasinos gibt es viel Handel und Konsum von Drogen und Frauen, die bezahlten Sex anbieten. Deutsche und österreichische Reisende tun gut daran, diese Orte zu meiden.

Vermeiden Sie folgende Regionen

Darüber hinaus ist das Reisen in Myanmar nach den Reisehinweisen des Außenministeriums nicht in allen Regionen sicher. Es ist nicht ratsam, in den Norden des Bundesstaates Rakhine zu reisen. Hier gibt es viele gewaltsame Spannungen zwischen Muslimen und Buddhisten.

Reisen Sie nicht in den Süden des Bundesstaates Chin, wo gewalttätige, bewaffnete, ethnische Gruppen aktiv sind. Reisen Sie auch nicht nach Kachin und Shan. In diesen Gebieten gibt es anhaltende Konflikte zwischen ethnischen Gruppen und dem Militär. Beachten Sie, dass die deutschen und die österreichischen Botschaften Reisenden in diesen Gebieten im Notfall nicht helfen können.

Visum für Myanmar beantragen

Natürlich gibt es in Myanmar auch viele Orte, an denen geringeren Sicherheitsrisiken bestehen, und die für Touristen leicht zu besuchen sind, wie Bagan, Mandalay und Bago. Um in die sicheren Regionen von Myanmar zu reisen, müssen Sie ein Visum für Myanmar beantragen. Das Visum kann innerhalb von wenigen Minuten beantragt werden und kostet 69,95 € pro Person. Das Visum muss vor der Abreise beantragt werden.

Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Reisedokument, ein sogenanntes E-Visum. Das elektronische Visum ist ein "Genehmigungsschreiben", in dem die Behörde von Myanmar angibt, dass der Reisende in das Land einreisen darf. Alle Kosten sind bereits im Betrag enthalten.

Eilantrag

Es ist auch möglich, ein Vietnam-Visum als Eilantrag zu beantragen. Hierfür wird ein Aufpreis erhoben. In der Regel wird das Visum dann nicht innerhalb von sieben Tagen, sondern innerhalb von 24 Stunden ausgestellt.