Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das Land von Hollywood, New York und dem Wilden Westen. Die USA werden als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet. Nicht umsonst sind in den vergangenen Jahrhunderten Millionen von Menschen aus aller Welt in die USA gezogen, um dort den “American Dream” zu verwirklichen. Die meisten US-Amerikaner/-innen haben daher Vorfahren aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Dadurch ist eine enorme kulturelle Diversität entstanden, die die Gesellschaft heute noch prägt.

Die USA sind mit einer Bevölkerung von mehr als 300 Millionen das drittgrößte Land der Welt. Die Mehrheit der Bevölkerung wohnt an der Ost- und Westküste des Landes, während die Mitte der USA relativ dünn besiedelt ist. Dort befinden sich jedoch viele der berühmten Nationalparks der USA.

Sowohl die Kultur als auch die Natur der USA sind durch eine enorme Diversität und starke Kontraste gekennzeichnet, wodurch sich das Land zu einem äußerst beliebten Urlaubsziel entwickelt hat. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Geschichte, Kultur und die beliebtesten Sehenswürdigkeiten der USA.


Zahlen und Fakten

Hauptstadt Washington D.C.
Fläche 9.826.675 km2
Einwohnerzahl 335.136.000 (2023)
Sprache Hat keine offizielle Amtssprache, aber Englisch und Spanisch sind am weitesten verbreitet.
Währung US-Dollar (USD)
Religion Christentum: 70,6 %, Judentum: 1,9 %, Islam: 0,9 %, andere: 3,8 %, nicht-religiös: 22,8 %
Zeitverschiebung 5 bis 10 Stunden früher
Reisedauer 8 bis 12 Stunden Flugdauer
Elektrizität 110 V (Reisestecker empfohlen)
Leitungswasser Trinkbar
Visum Visum USA oder ESTA erforderlich

Karte

Die Vereinigten Staaten von Amerika grenzen im Norden zu Kanada und im Süden zu Mexiko. Die Ostküste des Landes liegt am Atlantischen Ozean, während die Westküste am Pazifik liegt. Als eines der größten Länder der Welt weisen die USA eine enorme kulturelle und klimatologische Diversität auf. Das Land besteht offiziell aus 50 Bundesstaaten und dem District of Columbia. Darüber hinaus gehören die folgenden Außengebiete zu den USA (als sogenannte nicht inkorporierte Gebiete):

  • In der Karibik: Puerto Rico, die Amerikanischen Jungferninseln (1917 von Dänemark gekauft) und die Insel Navassa (auch von Haiti beansprucht).
  • In der Pazifik: Guam (seit dem Spanisch-Amerikanischen Krieg in US-amerikanischer Verwaltung), die Nördlichen Marianen, Amerikanisch-Samoa, das Wake-Atoll und einige weitere Inseln.


Die fünf größten Städte sind New York, Los Angeles, Chicago, Houston und Phoenix. Diese Städte haben zwischen 1,5 und 8,8 Millionen Einwohner.


Geschichte

Die Prähistorie
Das Gebiet, das heutzutage die Vereinigten Staaten von Amerika umfasst, wird bereits seit tausenden Jahren bewohnt. Es ist nicht bekannt, wann die ersten Menschen auf den amerikanischen Kontinent migrierten. Heute geht man zumeist davon aus, dass die ersten Jäger und Sammler ab ungefähr 20.000 vor unserer Zeitrechnung nach Nordamerika auswanderten. Diese Menschen, die aus Nordostasien abstammten, zogen teils über die Beringstraße zwischen dem heutigen Sibirien und Alaska. Da dieses Gebiet während der Eiszeit größtenteils trocken war, entstand dort eine Landbrücke. Wahrscheinlich haben verschiedene Menschengruppen auch in prähistorischen Booten die Küsten Amerikas über den Wasserweg erreicht.

Im Laufe der Jahrtausende breiteten sich diese Stämme über den gesamten amerikanischen Kontinent aus. In Nordamerika lebten die Stämme größtenteils als Jäger und Sammler, aber an anderen Orten wurden Siedlungen gestiftet, bei denen Landwirtschaft betrieben wurde. Cahokia, im heutigen Illinois, ist eine der bekanntesten Siedlungen aus dieser Zeit. Diese Stadt, die unter der Mississippi-Kultur entstanden ist, ist insbesondere für ihre Grabhügel bekannt. Im Südwesten der USA entstand die Pueblo-Kultur, die ab dem 11. Jahrhundert mehrere Siedlungen gründete.

Erste Kontakte mit Europa
Im frühen Mittelalter ließen sich auch die Wikinger in Nordamerika nieder, doch deren Aufenthalt war nur von kurzer Dauer. Erst nachdem Kolumbus den amerikanischen Kontinent „wiederentdeckte” nahm eine Migrationswelle Fahrt auf, die die „Neue Welt” tiefgreifend verändern würde. Eine große Anzahl an europäischen Entdeckungsreisenden und Abenteurern/-innen navigierte die amerikanischen Küsten an. Manche suchten einen Seeweg nach Asien und andere hatten ihre Sinne auf wertvolle Rohstoffe gesetzt, in denen sie handeln wollten.

Ab dem 16. und 17. Jahrhundert wurde Nordamerika durch verschiedene europäische Mächte kolonisiert. Die spanischen Mächte rückten von Mexiko in Richtung Norden auf und nahmen Gebiete ein, die heutzutage zu den US-Bundesstaaten Kalifornien, New Mexico und Texas gehören. Auch die Fläche des heutigen Florida wurde lange von Spanien verwaltet. An der Ostküste Amerikas ließen sich vor allem niederländische und englische Kolonisten/-innen nieder, während Frankreich weite Teile des modernen Kanada in Anspruch nahm und Gebiete im Landesinneren der USA eroberte. Auch deutsche, dänische und schwedische Migranten/-innen gründeten kleinere Siedlungen in den USA und bildeten eigene Gemeinschaften.

Ostküste USADie ersten europäischen Kolonisten/-innen ließen sich an der Ostküste der USA nieder

Die übergesiedelten Europäer/-innen gerieten bereits schnell in Kontakt mit der ursprünglichen Bevölkerung der USA. Zum Teil wurde friedlich Handel getrieben, aber es kam auch regelmäßig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Da die Europäer/-innen deutlich bessere Waffen hatten, erlitten die Einheimischen schwere Verluste und und mussten sie immer mehr Gebiete aufgeben.

Die britischen Kolonien und der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg
Nach einigen Jahrhunderten wurde Großbritannien die dominante Macht an der Ostküste Amerikas. Der Einfluss Frankreichs und der Niederlande verminderte sich im Laufe des 18. Jahrhunderts. Niederländische Territorien wurden bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von Großbritannien übernommen. Während des Siebenjährigen Kriegs (1756-1763) wurde auch Frankreich in Nordamerika vernichtend besiegt, woraufhin sie ihre Gebiete an die Briten abtreten mussten. Der Siebenjährige Krieg kostete den Briten eine Menge Geld, weshalb sie, unter anderem in den Kolonien, die Steuern erhöhten. Die amerikanischen Kolonisten/-innen waren sehr unzufrieden mit der Steuer, insbesondere da sie im britischen Parlament nicht vertreten waren.

Im Jahr 1773 brach schließlich der Konflikt aus. Amerikanische Kolonisten/-innen, die die britischen Steuern auf Tee nicht akzeptierten, brachen in den Hafen in Boston ein, verschafften sich Zugang zu einem britischen Schiff und begannen, die Ladung an Tee in das Meer zu schmeißen. 1775 veröffentlichte eine Gruppe vornehmer Kolonisten/-innen die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Diese Declaration of Independence gilt als das womöglich wichtigste Artefakt der Geschichte der USA. Die Briten reagierten mit der Entsendung ihrer Streitmächte, was den Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs markiert. In diesem Krieg machte sich insbesondere der amerikanische General George Washington einen Namen. Nach dem Ende des Kriegs im Jahr 1783, in dem die Briten sich geschlagen geben mussten, wurde George Washington der erste Präsident der unabhängigen Vereinigten Staaten von Amerika.

Die unabhängigen USA
Die Jahre nach der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika waren in Europa sehr turbulent. Während die Französische Revolution neue Kriege in Europa entfesselte, probierten die Vereinigten Staaten, eine neutrale Position aufzunehmen. Als der französische General Napoleon die Macht ergriff, entschloss er sich dazu, die übrig gebliebenen französischen Gebiete in Nordamerika aufzugeben. Der US-amerikanische Präsident Jefferson kaufte diese französischen Gebiete, was später als Louisiana Purchase bezeichnet werden sollte. Damit verdoppelte sich die Fläche der Vereinigten Staaten über Nacht.

Die frühe Geschichte der USA wurde bereits schnell durch einen erneuten Konflikt mit der früheren Kolonialmacht gekennzeichnet, dem Britisch-Amerikanischen Krieg (Krieg von 1812). Der Krieg begann als ein Konflikt über Handelsrechte. Außerdem warfen die USA den Briten vor, aufständische Ureinwohner zu unterstützen. Die Streitigkeiten wurden insbesondere im Norden der USA und im heutigen Kanada ausgetragen. 1814 wurde der Krieg formell beendet. Die USA versprachen, Kanada künftig in Ruhe zu lassen, während die Briten ihre Unterstützung der Ureinwohner Amerikas aufgeben würden. Nach diesem Konflikt richteten die Vereinigten Staaten sich wieder auf interne Angelegenheiten und weiteten ihre Expansion nach Westen aus. Das ging zulasten der Lebensräume der amerikanischen Ureinwohner.

Die Ureinwohner Amerikas
Die Beziehungen zwischen den amerikanischen Kolonisten/-innen und den Ureinwohnern Amerikas waren von Anfang an kompliziert. Es wurde zwar friedlich Handel getrieben, aber die einheimischen Stämme wurden auch immer weiter vertrieben. Unter US-Präsident Jackson wurde die Umsiedlung von Ureinwohnern offiziell beschlossen. Dadurch wurden verschiedene Stämme im Osten des Landes, zum Teil unter Anwendung von Gewalt, in den Westen umgesiedelt. Die Ureinwohner hatten hierbei kein Mitbestimmungsrecht. Tausende Cherokee kamen beim sogenannten Trail of Tears um ihr Leben. Die Seminolen, ein Stamm aus Florida, protestierten gegen ihre Vertreibung. Der Aufstand wurde von der US-Armee blutig niedergeschlagen. Aufgrund dieser Ereignisse ist Präsident Jackson auch heute noch eine kontroverse Person.

Pueblo SiedlungDie kleinen Lehmhäuser sind typisch für die einheimische Pueblo-Kultur

Der Amerikanische Bürgerkrieg
Bereits im 16. Jahrhundert hielten die europäischen Kolonisten/-innen Sklaven. Anfangs wurden vor allem die Ureinwohner versklavt, aber in späteren Jahren wurden viele Sklaven von Afrika in die USA verschifft. Die meisten Sklaven endeten auf Plantagen im Süden der Vereinigten Staaten. Dort herrschte ein geeignetes Klima für den Anbau von Gewächsen wie Tabak, Baumwolle und Zuckerrohr. Als Anfang des 19. Jahrhunderts immer weitere Teile der Bevölkerung eine Abschaffung der Sklaverei forderten, widersetzten sich die Südstaaten vehement dagegen. Der Erfolg der Südstaatenwirtschaft basierte nämlich großteils auf der Sklaverei.

Die Diskussion rundum die Abschaffung der Sklaverei entfachte 1861 den Amerikanischen Bürgerkrieg. Die Nordstaaten kämpften für die Abschaffung der Sklaverei, während die Südstaaten (auch Konföderierte Staaten genannt) das alte System beibehalten wollten. 1865 erlitt die Konföderation die entscheidende Niederlage und wurde die Sklaverei in den gesamten USA verboten.

Zunehmender Einfluss der USA
Im 20. Jahrhundert nahmen die USA weltweit eine immer größer werdende Rolle ein. Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wuchs diese Rolle noch weiter an. Die USA wurden im Westen als großer Befreier Europas angesehen. Außerdem hatte ein Großteil der Welt schwer unter den Kriegshandlungen gelitten, während der amerikanische Kontinent größtenteils unversehrt blieb. Dadurch konnte sich die US-Wirtschaft in rasantem Tempo entwickeln. So entwickelten sich die USA zu einer Supermacht.

Auf der anderen Seite der Welt wuchs der Einfluss der Sowjetunion. Die USA und die Sowjetunion hatten unterschiedliche Ideologien und Weltanschauungen, die sie zu Konkurrenten und strategischen Feinden machten. Das führte schließlich zum Kalten Krieg zwischen dem Kapitalismus der USA und dem Kommunismus der Sowjetunion. Beide Länder produzierten große Mengen an nuklearen Waffen und gelangten in ein Wettrüsten. Es kam zu einigen heiklen Momenten, doch glücklicherweise konnte ein Weltkrieg vermieden werden.

Die Civil Rights-Bewegung
Obwohl die Sklaverei nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg abgeschafft worden war, konnte von einer Gleichstellung von Schwarzen und Weißen keine Rede sein. Die Öffentlichkeit war vielerorts segregiert. Schwarze mussten zum Beispiel in Bussen in einem abgesonderten Teil sitzen und durften manche Gebäude nur über spezielle Eingänge betreten. In den 50er- und 60er-Jahren wuchs der Widerstand gegen die Segregation. Unter Leitung von unter anderem Martin Luther King kam es zu einer Welle von Demonstrationen. Schließlich wurde die Segregation mit dem Civil Rights Act 1964 gesetzlich verboten. Seitdem haben schwarze US-Amerikaner/-innen offiziell dieselben Rechte wie weiße US-Amerikaner/-innen, aber Rassismus und Diskrimination existieren weiterhin.

Washington ProtestmarschIn den 60er-Jahren wurde viel gegen die Segregation demonstriert

Interessanter Fakt über die USA 1

Die Pilgrim Fathers
Die Fahrt der Mayflower ist ein geradezu legendäres Ereignis in der US-amerikanischen Geschichte. An Bord des Schiffes befanden sich die Pilgerväter, eine Gruppe streng gläubiger Calvinisten aus England, die in ihrem Heimatland wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Das Schiff erreichte 1620 die Küste des heutigen Massachusetts, wo die Pilgerväter eine streng religiöse Gemeinschaft stifteten. Die Geschichte der Mayflower ist noch heute ein Symbol für die unbegrenzten Möglichkeiten, die die USA bieten können. Daher ist es nicht überraschend, dass viele Nachfahren der Pilgerväter heute noch stolz auf ihre Abstammung sind.


Kultur

Die US-amerikanische Kultur nimmt bereits seit einem Jahrhundert eine dominante Rolle auf der Weltbühne ein. Große US-Marken und Unternehmen wie Coca-Cola und McDonald’s sind weltweit bekannt. Auch die Film- und Musikindustrie der USA dominieren bereits jahrelang die weltweite Medienlandschaft.

Die vielseitige Bevölkerung der USA
Die meisten US-Amerikaner/-innen stammen von Migranten/-innen aus aller Welt ab, weshalb die Kultur ungemein divers ist. Der Großteil der Bevölkerung hat europäische Vorfahren. Viele US-Amerikaner/-innen identifizieren sich daher weiterhin mit dem Land ihrer Vorfahren, wie Deutschland, Irland oder Italien, obwohl sie die Sprache nicht sprechen. Englisch ist in den USA zwar die dominante Sprache, aber in den USA werden Hunderte weiterer Sprachen gesprochen.

Nach dem Englisch ist Spanisch die am weitesten verbreitete Sprache. Menschen mit einer spanischen oder lateinamerikanischen Abstammung werden häufig als Latinos oder Hispanics bezeichnet. Knapp zwanzig Prozent der US-Bevölkerung fällt unter diese Kategorie. Im Südwesten der USA leben besonders viele spanischsprachige Menschen. Darüber hinaus stammt ein großer Teil der Bevölkerung aus Afrika ab, die als Afroamerikaner/-innen bezeichnet werden. Die Geschichte dieser Bevölkerungsgruppe ist eng mit der Geschichte der Sklaverei verbunden, weshalb im Südosten der USA relativ viele Afroamerikaner/-innen leben.

In den Vereinigten Staaten leben zudem etwa 5 Millionen amerikanische Ureinwohner/-innen. In den USA sind 572 Stämme offiziell anerkannt. Die indigene Bevölkerung wurde jahrhundertelang schwer diskriminiert und erhielt erst im 20. Jahrhundert ein vollständiges Wahlrecht. Für diese Bevölkerungsgruppe wurden ungefähr 326 sogenannte Indianerreservate eingerichtet, die von der US-Regierung ausgewiesen wurden. Die indigene Bevölkerung ist selbst für die Gesetzgebung in diesen Gebieten verantwortlich, doch sie müssen sich auch an föderale Gesetze halten.

IndianerreservatDas Navajo Reservat ist das größte Indianerreservat der Vereinigten Staaten

Religion
In den vergangenen Jahrhunderten sind viele christliche Gemeinschaften von Europa in die USA ausgewandert. Diese Gemeinschaften, die in Europa häufig unterdrückt wurden, erhielten in der Neuen Welt viel Freiheit, sich zu entwickeln. Unter anderem deswegen spielt Religion in den Vereinigten Staaten weiterhin eine große Rolle. Der Großteil der christlichen US-Amerikaner/-innen sind einer Form des Protestantismus zugehörig, aber es gibt auch eine große katholische Gemeinschaft.

Neben dem Christentum sind auch einige andere Religionen in den USA vergegenwärtigt. Etwa 2 % der Bevölkerung ist jüdisch, was etwa 7 Millionen Personen entspricht. Das sind etwa 40 % der gesamten jüdischen Weltbevölkerung. Einige typisch amerikanische Nahrungsmittel, wie Bagel, haben ihren Ursprung in der jüdischen Gemeinschaft. Darüber hinaus leben in den Vereinigten Staaten relativ kleine Gemeinschaften, die dem Islam, Hinduismus oder Buddhismus zugehörig sind.

Interessanter Fakt USA 2

Sport als wichtiger Teil der US-amerikanischen Kultur
Sport ist ein essenzieller Teil der Kultur der Vereinigten Staaten. Basketball, Baseball, American Football und Eishockey sind in den USA sehr beliebt. Der Super Bowl, das Finale der National Football League (NFL), ist eines der größten Sportereignisse des Jahres, mit durchweg über 100 Millionen Zuschauern/-innen.


Feiertage
Die Vereinigten Staaten haben viele Feiertage. Beachten Sie während Ihrer Reise, dass (Regierungs-)Behörden an diesen Tagen geschlossen sein können.

Feiertag Welche Einrichtungen sind geschlossen?
1. Januar: Neujahr Die meisten Einrichtungen sind geschlossen
3. Montag im Januar: Martin Luther King Day Die meisten Regierungsgebäude und Banken sind geschlossen
3. Montag im Februar: President’s Day Die meisten Regierungsgebäude und Banken sind geschlossen
17. März: Saint Patrick’s Day Irischer Nationalfeiertag - die meisten Einrichtungen sind geöffnet
Ein Sonntag im März oder April: Ostersonntag Die meisten Einrichtungen sind geöffnet
Letzter Montag im Mai: Memorial Day Die meisten Regierungsgebäude und Banken sind geschlossen
19. Juni: Juneteenth Die meisten Regierungsgebäude und Banken sind geschlossen
4. Juli: Unabhängigkeitstag Die meisten Einrichtungen sind geschlossen
1. Montag im September: Labor Day Die meisten Einrichtungen sind geschlossen
2. Montag im Oktober: Kolumbus-Tag Die meisten Regierungsgebäude und Banken sind geschlossen
31. Oktober: Halloween Die meisten Einrichtungen sind geöffnet
11. November: Veterans Day Die meisten Regierungsgebäude und Banken sind geschlossen
4. Donnerstag im November: Thanksgiving Die meisten Einrichtungen sind geschlossen
24. und 25. Dezember: Heiligabend und 1. Weihnachtstag Die meisten Einrichtungen sind geschlossen

Klima und beste Reisezeit

Die Vereinigten Staaten sind fast so groß wie ganz Europa. Die Diversität an Naturlandschaften und Klimazonen ist daher enorm. In den nördlichen Staaten, wie Washington und Wisconsin, liegt im Winter meterhoher Schnee, während die Temperatur in Florida selbst im Winter tagsüber nur selten unter 15 Grad fällt. Im Sommer kann es in Florida extrem heiß werden, ebenso wie in den meisten anderen Südstaaten, während die Temperaturen im nördlicheren Maine den nordeuropäischen ähneln. Man sollte die Wüstenregionen von Nevada und New Mexico im Sommer am besten vermeiden. Dort sind Temperaturen von über 40 Grad keine Seltenheit. Die ideale Reisezeit hängt daher ganz davon ab, wohin Sie reisen. Allerdings ist das Klima im Frühling und Herbst in den meisten Regionen der USA generell sehr angenehm.


Tourismus in den Vereinigten Staaten

Die USA gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen der Welt. Da das Land sehr vielseitig ist, hat es für alle Reisenden etwas zu bieten. Manche Reisenden besuchen das Land, um die Großstädte zu sehen, während andere vor allem für die berühmten Nationalparks in die USA reisen. Hier folgen einige der beliebtesten Reiseziele in den USA.

Die beliebtesten Städte der USA
New York ist wahrscheinlich die bekannteste Stadt der Vereinigten Staaten. Sie beherbergt eine Vielzahl an beliebten Sehenswürdigkeiten, wie die Freiheitsstatue, Times Square und den Central Park. Außerdem hat die Stadt unzählige weltberühmte Museen, die jährlich Millionen von Besuchern/-innen willkommen heißen. Unterkünfte in New York können sehr kostspielig sein, weshalb Reisenden empfohlen wird, sowohl die Anreise als auch die Unterkunft frühzeitig zu buchen.

Eine weitere bekannte US-amerikanische Stadt ist Miami. Sie ist eine der größten Städte Floridas und zudem eine der südlichsten Städte des Landes. Aufgrund der Lage kennt Miami Durchschnittstemperaturen von über 30 Grad im Sommer und ist es auch im Frühling und Herbst sehr warm. Die Stadt beruht ihre Anziehungskraft insbesondere auf ihren Stränden und dem angrenzenden Meer, das im Juli eine Wassertemperatur von etwa 30 Grad erreicht. Miami ist zudem für den großen Anteil an Latinos in ihrer Bevölkerung bekannt. Wer durch die Straßen der Stadt spaziert, sollte daher nicht überrascht sein, viel Spanisch zu hören.

Los Angeles ist vor allem für Hollywood und die vielen Filmsets bekannt, die dort besichtigt werden können. Ein Sechstel der Bevölkerung der Stadt arbeitet im kreativen Sektor. Bei einem Besuch an die Stadt kann man sich außerdem an der großen Auswahl an Museen, Freizeitparks und dem weltberühmten Venice Beach erfreuen. Letzteres ist nicht nur ein Strand, sondern hat auch einen ausgedehnten Boulevard, auf dem man viele kleine Geschäfte finden kann.

Eine der beliebtesten Reiseziele an der Westküste ist San Francisco. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt sind die Golden Gate Bridge und das ehemalige Gefängnis Alcatraz. Zudem hat San Francisco die älteste und größte Chinatown Nordamerikas. Etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung San Franciscos hat eine chinesische Herkunft.

Las Vegas in Nevada gilt weltweit als Hauptstadt des Glücksspiels. Ein Höhepunkt der Stadt ist der Las Vegas Strip, die Hauptstraße im Stadtzentrum, die von zahlreichen Casinos, Hotels und Geschäften umsäumt wird. Reisende können während eines Besuchs an Las Vegas das weltweit einzigartige und dynamische Nachtleben genießen.

Taxis New YorkIn New York fahren unzählige gelbe Taxis durch die Straßen

Die schönsten Nationalparks der USA
Die Nationalparks der USA haben eine lange Geschichte. Bereits im Jahr 1872 wurde Yellowstone zum ersten Nationalpark der Welt ernannt. Der Nationalpark ist heute noch einer der berühmtesten der Welt, dessen Naturlandschaften durch Wälder, Geysire, warme Quellen und Vulkane gekennzeichnet werden. Nicht nur in landschaftlicher Hinsicht ist der Park einzigartig, sondern er beherbergt auch zahlreiche wilde Tiere, wie Bisons, Elche und Grizzlybären.

Der meistbesuchte Nationalpark Nordamerikas ist der Great Smoky Mountains Nationalpark. Die ausgedehnten Wälder eignen sich ausgezeichnet zum Zelten. Im Park lebt zudem eine große Population an Schwarzbären. Obwohl Schwarzbären generell als weniger gefährlich eingestuft werden als Grizzlybären, sollte man bei Wanderungen durch den Park wachsam sein.

Der Nationalpark Zion, in Utah, ist für seine Canyons, hohen Felsen und grüne Täler bekannt. Der Park hat Dutzende Wanderwege und viele Aussichtspunkte, von denen aus Besucher/-innen kilometerweit über den Park blicken können. Viele Felsen und Schluchten haben biblische Namen, was auf die Mormonen zurückreicht, die im 19. Jahrhundert das Gebiet bewohnten. Die Mormonen haben dem Park auch seinen Namen gegeben.

Yosemite National Park ist eines der bekanntesten Naturreservate Kaliforniens. Viele Reisenden besuchen diesen Park wegen der spektakulären Wasserfälle, der Riesenmammutbäume und der dramatischen Klippen. Der Tunnel View bietet spektakuläre Aussichten über das Yosemite Tal und ist daher unter Besucher/-innen besonders beliebt.

In den USA befindet sich auch die wohl berühmteste Schlucht der Welt: der Grand Canyon. Das ausgedehnte Gebiet mit den markanten roten Felsen im gleichnamigen Nationalpark zieht jährlich Millionen von Besuchern/-innen an. Der Grand Canyon ist insgesamt 446 Kilometer lang und bis zu 1800 Meter tief. Die meisten Menschen kommen, um von der Aussicht zu genießen, aber der Park hat auch unzählige Wanderwege.

Interessanter Fakt USA 3

Auto fahren in den USA
In den Großstädten, wie New York, kann man sich relativ problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen. Wenn Sie die Städte verlassen möchten, ist es jedoch nahezu unmöglich, sich ohne Auto fortzubewegen. Im Inneren der USA ist das öffentliche Verkehrsnetzwerk schlecht ausgebaut. Es gibt zwar einige Bus-, aber fast keine Zugverbindungen. Demgegenüber steht jedoch, dass Auto fahren in den USA relativ angenehm ist, da die Autobahnen generell hochwertig sind und regelmäßig gewartet werden. Das Land hat einige wunderschöne Autostrecken. Daher ist es nicht überraschend, dass viele Reisenden das Land im Zuge eines Roadtrips entdecken.


Wirtschaft und Währung

Die Vereinigten Staaten sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs die größte Volkswirtschaft der Welt. US-amerikanische Marken dominieren bereits jahrelang den Weltmarkt und der US-Dollar (USD) gilt als wichtigste Währung der Welt. Die Börse in New York, die New York Stock Exchange, ist weltweit die wichtigste Wertpapierbörse.

Die Durchschnittslöhne in den USA sind relativ hoch und die Steuern gelten als relativ niedrig. Demgegenüber steht, dass die Kosten für den Lebensunterhalt hoch sind, die Gesundheitsversorgung teuer und der Sozialstaat weniger gut ausgebaut ist als in den meisten europäischen Ländern. Dennoch probieren jährlich hunderttausende Migranten/-innen, insbesondere aus Süd- und Mittelamerika, die Grenze in die USA zu überqueren, in der Hoffnung, dort ein besseres Leben aufbauen zu können.

Der US-DollarDer US-Dollar ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten

Der US-Dollar
Der US-Dollar wird in Münzeinheiten von 1 Cent (auch Penny genannt), 5 Cent, 10 Cent, 25 Cent, 50 Cent und 1 Dollar ausgegeben. Die 1-Dollar Münzen sind jedoch selten. Darüber hinaus gibt es Banknoten im Wert von 1, 2, 5, 10, 50 und 100 US-Dollar. In den größeren Städten kann man häufig mit einer Debitkarte und fast immer mit einer Kreditkarte zahlen. Bitte beachten Sie jedoch, dass in dem Fall oft Transaktionsgebühren anfallen.

In Restaurants in den USA ist es sehr üblich, Trinkgeld zu geben. Die Bedienungen werden in vielen Fällen sogar größtenteils über das Trinkgeld bezahlt. In der Regel wird ein Trinkgeld von ungefähr 20 % erwartet.


Sicherheit

Die Vereinigten Staaten gelten generell als sicheres Reiseziel. Mehr hierzu erfahren Sie auf der Seite mit den Reise- und Sicherheitshinweisen für die USA.

Allerdings sollten Sie beachten, dass die Vereinigten Staaten regelmäßig von Naturkatastrophen heimgesucht werden. An der Ostküste kommt es im Herbst regelmäßig zu heftigen Orkanen. In den trockenen Regionen im Westen können im Sommer Waldbrände oder Tornados auftreten. Folgen Sie daher immer den örtlichen Nachrichten, sodass Sie im Falle von extremen Wetterereignissen rechtzeitig gewarnt werden.

Besuchen Sie einen oder mehr der Nationalparks in den USA? Bitte beachten Sie, dass das Mobilfunknetz in abgelegeneren Teilen des Landes nicht immer gut ausgebaut ist. Daher kann es schwieriger sein, die Notdienste oder andere Personen zu erreichen, falls Sie auf Probleme stoßen sollten. In vielen Nationalparks leben wilde Tiere, beispielsweise Bären. Bitte behalten Sie das immer im Hinterkopf und lassen Sie niemals Essensreste liegen. Prüfen Sie vor dem Besuch eines Nationalparks auch immer, was die Regeln und Verhaltensvorschriften sind.


Visum oder ESTA

Für einen Besuch an die Vereinigten Staaten von Amerika ist ein gültiges Visum oder ESTA unentbehrlich. Die meisten europäischen Reisenden kommen für ein ESTA infrage, das einfach online beantragt werden kann. Das ESTA ist eine elektronische Einreisegenehmigung, die nach der Erteilung automatisch mit Ihrer Reisepassnummer verknüpft wird. ESTA-Anträge werden im Durchschnitt innerhalb von 3 Tagen bearbeitet.

Beantragen Sie jetzt Ihr ESTA

VisumBeantragen.at ist eine kommerzielle und professionelle Visum-Agentur und unterstützt Reisende unter anderem bei der Antragstellung für ein ESTA für die USA. VisumBeantragen.at arbeitet als Vermittler und ist in keiner Weise mit einer Regierungsbehörde verbunden. Sie können auch direkt bei den Ausländerbehörden ein ESTA beantragen (21 USD pro ESTA, über esta.cbp.dhs.gov), aber dabei erhalten Sie keine deutschsprachige Unterstützung. Wenn Sie Ihren Antrag auf VisumBeantragen.at einreichen, steht unser Kundendienst Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Darüber hinaus prüfen wir Ihren Antrag und alle von Ihnen eingereichten Dokumente manuell, bevor sie an die Ausländerbehörden übertragen werden. Sollten wir mögliche Fehler oder Unvollständigkeiten entdecken, setzen wir uns sofort mit Ihnen in Verbindung, um sicherzustellen, dass Ihr Antrag dennoch schnell und korrekt verarbeitet wird. Um unsere Dienste zu nutzen, zahlen Sie 21 USD an Konsulatsgebühren, die wir in Ihrem Namen an die Ausländerbehörden zahlen, sowie 30,66 € an Servicekosten für unsere Vermittlung, einschließlich MwSt. Durch unsere Dienstleistungen sind schon vielen Reisenden große Probleme erspart geblieben. Sollte ein Antrag trotz unserer Unterstützung und Kontrolle abgelehnt werden, erstatten wir die vollständigen Kosten, die für den Antrag berechnet wurden (außer wenn für diese/-n Reisende/-n früher schon einmal ein Antrag auf ein ESTA USA abgelehnt wurde). Hier erfahren Sie mehr über unsere Dienstleistungen.