Artikel aus der Rubrik "Aktuelles" | | 13.05.2019 | ±4 Minuten Lesezeit

Am Ostermontag 2019 wurden an mehreren Orten in Sri Lanka Terroranschläge verübt. Der Ausnahmezustand wurde angeordnet, einschließlich einer nächtlichen Ausgangssperre. Darüber hinaus entschied sich der Reiseveranstalter TUI, Reisende, die sich zu dieser Zeit im Rahmen einer TUI-Reise in Sri Lanka befanden, nach Deutschland zurückzuholen.

Bitte beachten Sie: Das ist ein Artikel vom Mai 2019. Inzwischen hat sich die Sicherheitslage in Sri Lanka stark verbessert. Lesen Sie für weitere Informationen die aktuellen Reisehinweise für Sri Lanka.


Die deutschen Reisenden wurden nicht allesamt repatriiert, auch wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für das Land abgegeben hat. TUI hat damals “eine vorzeitige Rückreise” für die Urlauber organisiert, die anderen Reiseveranstalter hatten das nicht getan. In der ersten Jahreshälfte 2019 war en nach den Anschlägen nur möglich Sri Lanka zu reisen, wenn man dorthin reisen musste, weil es notwendig war. Die Anschläge in Sri Lanka haben 250 Menschen, worunter einer Deutschen, das Leben gekostet.

Wahrscheinlichkeit von weiteren Anschlägen hoch

Das Auswärtige Amt gibt auf seiner Website bei den Sicherheitshinweisen für Sri Lanka an , dass in Sri Lanka noch immer ein Risiko von weiteren Anschlägen besteht. Die Terroristen sind noch auf freiem Fuß, obwohl langsam aber sicher Berichte bekannt werden, dass die meisten Terroristen bereits getötet worden sind. Dennoch gibt es noch immer wieder Razzien, bei denen Waffen gefunden werden. Darüber hinaus verüben religiöse Gruppen Verbrechen aus Rache.

Daher ist die Situation in Sri Lanka unvorhersehbar und unsicher. Das Auswärtige Amt rät darum bei Reisen nach Sri Lanka zu erhöhter Vorsicht und gibt an, dass Reisende öffentliche Plätze am besten weiträumig meiden, die lokalen Medien folgen und engen Kontakt mit dem Reiseveranstalter und der Fluggesellschaft halten sollten. Reisen nach Sri Lanka sind daher im Moment nicht sicher genug. Reisende, die trotzdem nach Sri Lanka fliegen, müssen mindestens drei Stunden vor dem Abflug anwesend sein.

Das Auswärtige Amt gibt an, dass immer noch damit gerechnet werden muss, dass Ausgangssperren verhängt und soziale Medien blockiert werden. Auch auf den Flughäfen gelten immer noch verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Darum müssen Reisende auch mindestens drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein.

Die Entwicklung der Situation in Sri Lanka

Am 21. April 2019, dem Ostermontag, haben die Terroristen acht verschiedene Ziele in den Städten Colombo, Batticaloa und Negombo angegriffen. Bei den Terroranschlägen fielen mindestens 253 Tote und wurden 485 weiter Personen verletzt. Bei einer Reise nach Sri Lanka besteht daher immer noch ein reales Sicherheitsrisiko.

Am 22. April 2019 rief das Innenministerium in Sri Lanka den Ausnahmezustand aus. Am 21. Juni 2019 wurde dieser Ausnahmezustand verlängert. Dadurch haben die sri-lankischen Behörden außerordentliche Befugnisse, strenge Kontrollen durchzuführen.

Außerdem sind die sri-lankischen Behörden mit der Armee und Polizei sichtbar auf den Straßen präsent. Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich von größeren Gruppen fern zu halten. Informieren Sie sich über die aktuellen Entwicklungen, indem Sie regelmäßig die Website des Auswärtigen Amts aufrufen und lesen.

Einreise nach Sri Lanka

Reisende, die in naher Zukunft nach Sri Lanka reisen, sollten die Reise- und Sicherheitshinweise im Auge behalten. Das Auswärtige Amt rät nicht mehr von Reisen in das Land ab, empfiehlt aber Sicherheitsvorkehrungen in Acht zu nehmen. Wer jetzt noch oder wieder eine Reise nach Sri Lanka bucht, kann diese in der heutigen Situation (in 2020) nicht mehr unter Rückerstattung der Kosten stornieren.

Außerdem empfiehlt das Auswärtige Amt in der heutigen Situation (28. Februar 2020) dringend, die Situation um den Ausbruch der Krankheit COVID-19 / das Coronavirus zu beachten. Diese Situation führt an vielen Grenzen zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitskontrollen mit Temperaturmesserungen und in Einzelfällen auch zu Einreisesperren.

Visum Sri Lanka

Wer zu einem Zeitpunkt, an dem es wieder sicher genug ist, nach Sri Lanka zu reisen, in das Land zu Ferien oder geschäftlichen Zwecken reisen möchte, benötigt ein Visum Sri Lanka. Die Beantragung eines Sri Lanka Visums dauert fünf Minuten und kostet 14,95 € pro Person. Wir empfehlen, das Visum nur dann zu beantragen, wenn die Reise mit Sicherheit stattfinden wird. Wenn noch keine Flugtickets gebucht wurden, raten wir Ihnen, auch im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, mit der Beantragung des Visums zu warten, bis es sicher ist, dass Sie die Reise unternehmen.

Alle deutschen, österreichischen und Schweizer Reisenden benötigen für die Einreise in Sri Lanka ein Visum. Das E-Visum für Sri Lanka wird in der Regel innerhalb weniger Tage erteilt und per E-Mail an Sie gesendet. Dieses Visum muss ausgedruckt und im Handgepäck mitgenommen werden.

Sie können entweder ein Visum das in den Pass geklebt wird oder ein elektronisches Visum beantragen. Das digitale Visum Sri Lanka ist in der Regel billiger. Darüber hinaus ist es normalerweise nicht nötig, ein Visum, das in den Reisepass geklebt wird, zu beantragen. Das ist nur dann erforderlich, wenn Sie z.B. Journalist sind, an journalistischen Veranstaltungen teilnehmen wollen, länger als 90 Tage in Sri Lanka bleiben wollen oder bei einem sri-lankanischen Arbeitgeber ein Beschäftigungsverhältnis eingehen möchten.

Beantragung des Visums Sri Lanka wenn Sie es eilig haben

Sollten Sie nicht daran gedacht haben, rechtzeitig, ein Visum für Sri Lanka zu beantragen, stellen Sie dann einen sogenannten Eilantrag. Setzen Sie im regulären Antragsformular ein Häkchen im Feld "Eilantrag". In der Regel erhalten Sie das Visum dann innerhalb von 24 Minuten per E-Mail.