Artikel aus der Rubrik „Aktuell“ | | 28.08.2025 | ±3 Minuten Lesezeit

Einige Tage vor einer geplanten Rede hat die australische Regierung das Visum des israelischen Politikers Simcha Rothman annulliert. Rothman ist Mitglied der rechtsextremen religiös-zionistischen Partei.

Wer ist Simcha Rothman und welche Standpunkte vertritt er?

Die Partei von Simcha Rothman ist eine der Koalitionsparteien im Kabinett des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu. Zuvor sprach Rothman sich für die Vertreibung von Palästinensern aus Gaza aus. Außerdem leugnete er, dass Menschen in Gaza wegen des Krieges Hunger leiden würden. Im Mai dieses Jahres sagte er im britischen Fernsehen, dass das Vereinigte Königreich die Einwohner von Gaza aus dem Gebiet flüchten lassen müsse. Andernfalls würde man damit Terroristen helfen, die sonst die Einwohner Gazas als menschliches Schild missbrauchen würden. Auf der anderen Seite setzt er sich dafür ein, dass Israel keine Flüchtlinge aus Gaza aufnimmt, da es sich um “Feinde” handeln würde. Laut Rothman darf Israel in Kriegszeiten nicht zulassen, dass das Land durch Flüchtlinge übernommen wird.

Wo wurde Rothman erwartet in Australien?

Der israelische Politiker wurde bei verschiedenen Events der Australischen Jüdischen Vereinigung (AJA) in Sydney erwartet. Das Visum für Simcha Rothman wurde allerdings unerwartet von der australischen Regierung eingezogen. Zudem darf Rothman für die kommenden drei Jahre nicht mehr nach Australien reisen. Die Ausländerbehörden haben nämlich das Recht, abgesehen von der Ablehnung des Visums auch ein Einreiseverbot auszusprechen. Dies ist meist abhängig vom Grund der Ablehnung.

Was sagt die australische Regierung zu dieser Angelegenheit?

Außenminister Tony Burke erkärte hierzu, dass Australien niemanden willkommen heißen würde, der komme, um Spaltung und Hass zu verbreiten. Burke sagte, dass seine Regierung hart durchgreifen würde gegen Menschen, die nach Australien kommen wollen, um Polarisierung und Hass zu sähen. Unter der aktuellen Regierung werde Australien immer ein Land sein, in dem jeder sicher sei und sich auch sicher fühle.

Wie reagierte Rothman auf die Äußerungen?

Der israelische Politiker reagierte erbost auf die Ablehnung seines Visums. In den sozialen Medien schrieb er, dass man es in Sydney und Melbourne mit einem “muslimischen Mob” zu tun hätte, der nicht erfreut war über seine geplante Ankunft. Zudem sei er davon überzeugt, dass antisemitische Attacken auf Synagogen stattfinden würden in Australien und dass ein zunehmendes Gefühl von Ausgrenzung und Gewalt gegen die jüdische Gemeinschaft entstehen würde.

In welchem Kontext steht der Konflikt?

Die australische Regierung hat gemeinsam mit verschiedenen anderen Ländern im Juni Sanktionen gegen mehrere rechtsradikale Mitglieder der israelischen Regierung verabschiedet, wie beispielsweise Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich. Sie werden beschuldigt, zu Gewalt gegen die Palästinenser im Westjordanland aufzurufen.

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